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Archive for April 2009

Herzensangelegenheit

Einladung zum Vortrag

„Gesundheit ist eine Herzensangelegenheit“

von Univ. Doz. Dr. Sebastian Globits, Internist & Kardiologe

Donnerstag, 14. Mai 2009   |   19.30 Uhr

Schlosspark Mauerbach – Seminarhotel

freier Eintritt

Spenden für ein Missionsfahrzeug für Barabara Tarimo in Kenia erbeten

anschließend: „Herzbuffet“ mit Fragen an den Referenten

Einladung zum Vortrag als .pdf zum Download

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St. Ägidi hilft

Im Rahmen eines Keniaabends haben Obfrauen und -männer verschiedener Vereine aus St. Ägidi (OÖ) einen Spendenscheck in der Höhe von € 2.500 für das neue Fahrzeug von Barabara übergeben. Die Summe stammt aus dem Erlös des Adventmarkts vom Dezember 2008 und wurde durch weitere € 500 erhöht, die an diesem Abend  Gottesdienst- und Vortragsbesucher/innen in die Spendenkörbchen legten.

Vergelt’s Gott!

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Yesu amefufuka!

„Yesu amefufuka“ – mit diesen Worten wird in Kenia die Auferstehung verkündet. Die Osterwoche war für Barabara wieder sehr arbeitsreich, trotz der intensiven Mitarbeit von Generalvikar John Nteseyia und Diakon Patrick Arusey, die für die Ostertage extra aus der Bischofsstadt Ngong anreisten.

Am Gründonnerstag zelebrierte Barabara zwei Gottesdienste: um 11 Uhr in Enaibelibel und um 15 Uhr in der Hauptstation. Zum Kreuzweg zur Todesstunde Jesu kamen in der Station Shapatarakwa zahlreiche Gläubige aus unterschiedlichen Basisgemeinden zusammen und am Abend fand die traditionelle Karfreitagsliturgie statt. Der Karsamstag stand dann ganz unter dem Zeichen der Auferstehung: In Olposimoru feierte Barabara den ersten Auferstehungsgottesdienst um 11 Uhr (inkl. Taufen und Erstkommunion), um 22 Uhr versammelten sich ebenfalls sehr viele Menschen aus mehreren Stationen in Olopirik, um bis in den Morgen hinein zu feiern. Nach der liturgischen Feier ging das Fest nämlich mit einer Agape, Gesang und Tanz bis in die Morgenstunden weiter. Barabara war bis 5 Uhr früh mit dabei 😉 Am Ostersonntag empfingen in Tipis sechs Jugendliche das erste Mal die Hl. Kommunion. Nach dem Gottesdienst in Empatipat um die Mittagszeit stand in der Station Olorropil „nur mehr“ die Taufe von 33 Kindern und einem Erwachsenen auf dem Programm.

Barabara wünscht allen eine gnadenreiche Osterzeit!

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Mit Zugangsnummern kann man relativ günstige Telefonate ins ausländische Festnetz und in die Mobilnetze (weltweit) führen – ohne Anmeldung und ohne monatliche Grundgebühr.

Vorgehensweise:

1. Einen günstigen Tarif für das gewünschte Land von einem der Telefondienste heraussuchen, z. B. http://www.budgetnet.at, http://www.billigtalk.at, http://www.weltrabatt.at, http://www.telediscount.at, http://www.billignet.at, http://www.austriaphone.at etc.

2. Die Zugangsnummer für das entsprechende Land wählen. Wenn die Verbindung zur Zugangsnummer hergestellt ist, den Anweisungen der elektronischen Stimme folgen, d. h. internationale Vorwahl + Telefonnummer + Rautezeichen eingeben

3. Telefonat führen

Die Abrechnung des Gesprächs erfolgt über die monatliche Telefonrechnung des österreichischen Festnetzanbieters.

HINWEIS: Die meisten Zugangsnummern funktionieren nur vom Festnetz aus, nur manche auch vom Handy.

Vorschlag für einen Anruf nach Kenia:

  • Mit dem Festnetz die folgende Zugangsnummer wählen: 0820/144 144 (von http://www.budgetnet.at6,8 Ct/min ins kenianische Fest- und Mobilnetz, Tarifstand vom 11.4.09)
  • den Anweisungen der automatischen Stimme folgen, d. h. Barabaras Handynummer (inkl. internationaler Vorwahl für Kenia 00254) eingeben und mit # bestätigen
  • warten bis es in Kenia läutet und Barabara abhebt (die Verbindung ist allerdings oft sehr schlecht, ein mehrmaliges Probieren zu verschiedenen Zeiten kann notwendig sein).

I. Wolf

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Am Samstag, den 25. April 2009 findet in St. Ägidi (Oberösterreich) ein KENIA-Abend zugunsten des neuen Toyota Landcruiser für Barabara statt – alle sind herzlich dazu eingeladen:

  • 19.30 Uhr   |   Abendmesse mit P. Sepp Froschauer
  • anschließend: Lichtbildervortrag von Ingrid Wolf über die Mission Ololkirikirai und die Arbeit von Fr. Barabara Tarimo

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Rundbrief vom 27. März 2009

Meine lieben Freunde!

(Rundbrief Download als .pdf)

Herzliche Grüße aus Afrika. Es ist jetzt schon lange Zeit her, seit ich euch einen Rundbrief geschrieben habe. Viele von euch wissen vielleicht gar nicht, wie es mir und der Pfarre Ololkirikirai im vergangenen Jahr ergangen ist. Ich versuche immer, wenn ich in Nairobi bin, ein wenig über das Weblog (www.barabara.at) über Aktuelles aus Kenia zu berichten. Aber jene, die kein Internet haben, bekommen so keine Nachricht von mir. Die Arbeitslast nimmt viel von meiner Zeit weg, und meistens leide ich an Müdigkeit, die es mir nicht ermöglicht, die Konzentration für das Verfassen eines Rundbriefs aufzubringen.

Im Moment erleben die Leute in Kenia wieder eine starke Trockenheit, in der zehn Millionen Menschen (d. h 1/3 der Bevölkerung) an Hunger leiden. Auf der politischen Ebene wird für die Hungernden leider nicht viel getan. Die Regierung zeigt kaum Initiativen, um den Leidenden zu helfen – eigentlich ist das Gegenteil der Fall: Den importierten Mais für die Hungerleidenden hat ein korrupter Abgeordneter in ein anderes Land teuer verkauft und das Geld davon ist verschwunden (er hat es wahrscheinlich in seine eigene Tasche gesteckt) – und ihm wurde nichts getan, er wurde strafrechtlich nicht verfolgt. Es hat auch gleichzeitig einen anderen Skandal in Kenia gegeben, in dem Petroleumprodukte (Benzin und Diesel) um Kshs 7,6 Billionen verschwunden sind, auch dies trifft vor allem die Armen nachteilig. Solche Situationen sind unvorstellbar und unerträglich. Die Erneuerung der Verfassung Kenias ist weiterhin ein großer politischer Streitpunkt, die Positionen sind festgefahren, es bewegt sich nichts. Wir erfahren irgendwie eine Hoffnungslosigkeit. Wir sind auch von der globalen ökonomischen Rezession sehr stark betroffen. Die Preise sind explodiert, den Einkauf von Lebensmittel können sich vor allem arme Menschen nicht mehr leisten. Wir können nur unsere ganze Hoffnung auf Gott setzen, dass alles wieder in Ordnung kommt.

Ololkirikirai ist im Allgemeinen gut. Die Menschen hier haben keinen Tropf Regen seit Mitte Oktober des letzten Jahres. Das ist zu viel für uns, denn im Hochland Ololkirikirai regnet es normalerweise fast jeden Tag und das Land ist ganz grün. Heutzutage gibt es kein Wasser, und auch das vom großen, neuen Untergrundtank ist schon aus. Der Mauwald brennt jeden Tag. Ich weiß nicht, wie unsere Kühe überleben werden. Unser Land schaut zwar im Vergleich zu anderen Regionen Kenias besser aus, aber wenn die Situation sich nicht ändert, dann werden wir auch unter den hungernden 10 Millionen sein. Wo anders im Maasailand leiden manche Tiere viel und sterben an Hunger/Trockenheit. 

Unser Diakon Patrick Arusey, der am 2. November letzten Jahres geweiht worden ist, wird heuer am 30. Mai zum Priester geweiht. Wir freuen uns schon darauf.

Mir, Gott sei Dank, geht es ganz gut. Ich bin sehr dankbar, dass in mir das Gefühl der guten Gesundheit und kräftigen Bewegung ist. Natürlich hat ein solch gutes Gefühl verschiedene Ursachen: Viele von euch unterstützen mich im Gebet und in Gedanken, in finanziellen Sachen – auch ich bin ganz mit euch verbunden. Ich weiß, dass ihr hinter diesem, meinen Erfolg seid. Dies gibt mir viel Freude, eine innerliche Kraft und Energie, ja, es ist eine Quelle meiner Gesundheit und eine große Hoffnung für einen weiterhin guten Verlauf meines Lebens als Priester.

Auf der materiellen Seite der Pfarre Ololkirikirai ist im letzten Jahr fast nichts passiert. Das lag einerseits daran, dass vor allem Geld fehlte und andererseits, dass ich mich mit voller Aufmerksamkeit auf die pastorale Arbeit konzentrierte. Nun möchte ich euch mit diesem Schreiben wieder ein wenig an den Aktivitäten der Pfarrei teilhaben lassen.

Im Großen und Ganzen laufen die verschiedenen pastoralen Aktivitäten der Pfarre sehr gut. Die Katechisten und ihre Pfarrgemeinschaften leisten sehr viel in den Außenstationen, die mit mir im Rahmen der großen Pfarrgemeinde sehr verbunden sind. In jeder Ortkirche ist an jedem Sonntag eine andere Basisgemeinde für die Liturgie und Predigt zuständig. Es kann zwei Wochen bis acht Wochen dauern (das ist von der Anzahl der  Basisgemeinden in der jeweiligen Ortskirche abhängig), bis die gleichen Leiter/innen und Prediger/innen wieder dran sind.

Im Allgemeinen habe ich mich sehr bemüht, verschiedene Seminare mit unterschiedlichen Themen abzuhalten. Um unsere politische Situation anzusprechen, hielten wir ein Seminar zum Thema „Gerechtigkeit – Liebe und Versöhnung“ ab. Die letzten Seminaren fanden aber auch zu folgenden Inhalten statt: Leitung in der Kirche, die zweite Afrikanische Synode, Berufung als Katechist, Katechismus der katholischen Kirche, Sakramente, Nächstenliebe in der Basisgemeinde, Liturgie und Leitung der Liturgie. Diese Seminarinhalte werden in den Ortkirchen aufgenommen; manche schneller, andere langsamer. Man kann beobachten, wie die Basisgemeinden immer mehr in ihrer Selbstständigkeit gestärkt werden. Sie treffen sich wöchentlich, um wichtige Dinge des täglichen Lebens zu besprechen und sich gegenseitig im Glauben zu bestärken. Für mich als einziger Priester in der großen Pfarre ist dies alles sehr wichtig und hilfreich in der pastoralen Arbeitsorganisation. Von meiner Sicht her geht es darum, „wie man eine Ortkirche von der Basis her aufbaut“. Es geht um „Inkulturation“. Ich bin eigentlich sehr stolz darauf und hoffe, dass mein Bischof mich hier noch länger lässt, sodass der Traum meines Priesterseins unter den Maasai weiter verwirklicht wird: Selbständigkeit in der Leitung und Verkündigung sowie materielle Entwicklung der Ortskirche.

Ich habe euch bereits im Jahr 2007 erzählt, dass der Toyota Hilux Pick Up von MIVA, der damals nur drei Jahre alt war, schon mehrere mechanische Probleme hatte und er irgendwie kaputt gegangen ist. Damals hat mich der Wagen öfters im Busch im Stich gelassen und ich musste dort übernachten. Auf guten Straßen wäre das Auto vielleicht noch in Ordnung, aber die Ololkirikirai-Straßenverhältnisse sind so schlecht, dass die Kraft dieses Autos zum Überwinden des Schlamms auf den Straßen zu gering ist. Jetzt ist mein fünfjähriger Toyota Hilux seit August letzten Jahrs immer im Krankenstand. Er ist nicht nur irgendwie kaputt, sondern ganz kaputt gegangen und lange in der Werkstatt gewesen. Sicher kann man das Auto reparieren lassen, aber die Instandhaltung kostet sehr viel, weil manche Fahrzeugteile schon ermüdet sind und so vermehrt Reparaturen anfallen. In Kenia sind im Moment die Preise extrem explodiert. Die Reparaturkosten der letzten Monate waren zu hoch für mich, ich kann weitere Werkstattbesuche nicht mehr finanzieren. Jetzt gehe ich oft zu Fuß in die verschiednen Stationen. Es dauert natürlich länger und ist ganz mühsam.

Ein besonders anstrengendes Wochenende hatte ich im letzten September: Als das Auto in der Werkstatt war, musste ich Fußmärsche ausüben: Olokurto Station (fast 30 km entfernt), Olopirik Station (ca. 9 km von Olokurto entfernt) und Enarau (ca.10 km von Olokurto). Meine Hauptaufgabe am Sonntag, den 14. September 2008 war, in jeder dieser drei Stationen eine Messe für jede Gemeinde zu feiern. Ohne das Auto musste ich schon am Samstag losgehen. Es war Regenzeit und daher gab es keine Verkehrmittel, da die Straßen für Kleinbusse nicht passierbar waren. Mit festen Schuhen, einer Regenjacke und einem Rucksack (Dank an die Österreicher/innen, die mir alle diese Ausrüstung geschenkt haben) brach ich in der Früh des Samstags nach Olokurto auf. Es hat auf dem Weg stark geregnet, ich bin viel mehr als drei Mal hinfallen und es hat mehr als fünf Stunden gedauert, bis ich in Olokurto ankam. Ich habe eine Abkürzung genommen, die allerdings sehr hügelig war. Nach meinem Ankommen bin ich gerade ins Bett, weil ich kaum einen Tee trinken konnte. Als ich um 21 Uhr wieder aufstand, wurde mir vom Katechisten ein Abendessen angeboten. Um 9 Uhr in der Früh habe ich dann eine Messe in Olokurto gefeiert und mich anschließend zu Fuß auf den Weg nach Enarau gemacht, um dort einen Gottesdienst zu feiern. Eigentlich sollte ich auch noch in der Station Olopirik einer Messe vorstehen, dass habe ich dann aber nicht mehr geschafft, ich war zu erschöpft. Nach dem Nachmittagsgottesdienst in Enarau wurde ich von den Leuten gut aufgenommen, habe gut gegessen und geschlafen. Am nächsten Tag konnte ich die Maasai im Ort von Haus zu Haus besuchen und später mit dem Krankwagen, der an diesem Tag in Enarau Halt machte, wieder zurück nach Hause mitfahren. Ja, sehr anstrengend ist es für mich gewesen. Ich musste sogar den Kanzleitag am Montag entfallen lassen, weil ich noch auf dem Rückweg war.

Am nächsten Sonntag, den 21.September, habe ich auch keine Ruhe gehabt. Das Auto war noch nicht da. Fußmärsche nach Eor-Enkitok und Naisoya standen auf meinem Programm, denn diese Stationen waren für die Sonntagmessen geplant.. Es gab kein Matatu (Kleinbus) zum Mitfahren, weil es viel geregnet hatte. Ich sollte wieder zu Fuß marschieren. Um 6 Uhr in der Früh ging es von Ololkirikirai bis Enaibelibel (ca.10 km), dann in einem Matatu bis Eor-Enkitok. Die Christen haben auf mich gewartet, mit nur einer halbstündigen Verspätung kam ich dort an. Danach marschierte ich über einige Hügel in die Station Naisoya, wo ich eine Messe zelebrierte und anschließend wieder 1 ½  Stunden zu Fuß bis Eor-Enkitok, um ein Matatu nach Hause zu nehmen.   

In Österreich hat sich in der Zwischenzeit ein Team gebildet, welches mich bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs unterstützt: Vorträge, Spendenbriefe etc. sind geplant bzw. teilweise schon umgesetzt. Ideal wäre ein neuer Toyota Land Cruiser Pick up, der den schlechten Straßen und großen Distanzen gewachsen wäre. Ob MIVA Austria wieder einen Teil des Fahrzeugs finanziert, ist noch ungewiss, einen Antrag habe ich aber gestellt. Weitere Informationen zum neuen Auto und dem aktuellen Spendenstand finden sich auf www.barabara.at.

Meine lieben Freunde! Ich rede immer wie ein Moraltheologe, der sich in seinem täglichen Tun für die Natur und die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Alle meine Bemühen in diese Richtung sind mit eurer Unterstützung sehr gut ausgeführt worden. Vor vier Jahren ist in Ololkirikirai die „Artemisia Annua“ (chinesischer Beifuss) von der deutschen Bekannten Irmtraud Welter eingeführt worden. Sie hat Seminare darüber in allen Pfarrzonen angeboten und geleitet. Sie hat dabei auch viel über andere heilende, tropische Pflanzen gesprochen. Artemisia Annua stammt aus China und Vietnam und wurde schon vor 2000 Jahren von den Leuten verwendet. Die Blätter enthalten viel Artemisinin. Wenn sie als Tee verwendet werden, kann Malaria damit geheilt werden. Artemisinin greift nicht nur Malariaparasiten an, sondern verstärkt das körperliche Immunsystem, es ist also auch gut für HIV positive Menschen. Es ist wunderbar für uns Afrikaner, weil wir oft an Malaria leiden. Ich selber habe es schon einige Male erlebt. Seit ich diesen Tee verwende, ist die Malaria bei mir nicht mehr ausgebrochen. Dafür sind wir Frau Welter sehr dankbar.

In den letzten Jahren konnten wir einige Projekte verwirklichen: der Solarstrom als Energieerzeugung (als eine umweltfreundliche, nachhaltige Energiegewinnung), der Bau des Katechistenzentrums (von den geernteten Bäumen unserer Felder) – viele Seminare finden hier statt, Bau eines großen Unterwassertanks (die Menschen in der Umgebung können frei von Typhuserregern und Würmern, sauberes und trinkbares Wasser haben). Eine Pumpe und ein Solarwarmwassertank sind schon angeschafft worden, die das Wasser ins Haus fördern und mir eine Gelegenheit geben, mit warmem Wasser zu duschen. Unsere Rinder im neuen Kuhstall  sorgen für die Erzeugung des umweltfreundlichen Biogas. All diese Projekte, außer das Biogasprojekt, welches ungefähr € 10.000 gekostet hat, sind bereits gezahlt worden. Für das Biogas habe ich einen Kredit aufgenommen, der erst noch zurückgezahlt werden muss.

Nicht nur die Kinder sondern auch unser Kindergarten ist gewachsen. Wir haben eine dritte Klasse dazu bekommen, die letzte Stufe des Kindergartens. Manche aus der Pfarre denken sogar daran, mit einer Primärschule (erste bis vierte Klasse) zu beginnen. Mit unserem Kindergartenprojekt wollen wir den Menschen aus der Umgebung zeigen, dass eine gute Betreuung und Förderung der Kinder (gepflegter Raum, guter Unterricht, warmes Essen und Tee, Spielzeuge und Schlafmöglichkeit) wesentlich für eine gute Entwicklung der Kleinen ist. Unser Kindergarten ist eigentlich der beste in der Umgebung. Ich selber möchte keine Primärschule gründen, weil es in Ololkirikirai bereits eine gibt. Wir wollen mit unserem Projekt Vorbild für den Umgang mit Kindern sein. Unsere zweite Kindergartenklasse hat ein höheres Niveau als die vierte Klasse der örtlichen Primärschule.

Das neue Ambulanzfahrzeug für die Kranken (Mobile Clinic) von MIVA Austria und anderen Spender/innen aus Europa ist seit März 2008 da. Es funktioniert sehr gut, trotz Schwierigkeiten in der Finanzierung der laufenden Kosten (momentan haben viele Leute aufgrund der Wirtschaftkrise und der Dürre kein Geld). Das Team besteht aus zwei Krankenschwestern und einem Fahrer.

Immer wieder sind die Türe der Ololkirikirai Mission für euch offen. Ihr seid ganz herzlich eingeladen mitzuerfahren, was Ololkirikirai ist und wie es ausschaut.

Ich wünsche euch eine gnadenreiche Fastenzeit und ein fröhliches Auferstehungsfest des Herrn!

Euer Richard Barabara Tarimo

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