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Rundbrief 2015

Richard Barabara Tarimo

Oltepesi Cultural Institute

C/o Gudalupe Fathers

P.O.Box 15931 – 00509 Gallerias

NAIROBI-Kenya

Email: barabena2002@yahoo.com

 

Grüße aus dem seit langer Zeit trockenen Oltepesi

 

Wieder einmal – wie jedes Jahr – möchte ich Euch, meine Freunde, mitteilen, was im vergangenen Jahr in Oltepesi an meinem neuen Arbeitsplatz mit herausfordernden Aufgaben geschehen und aktuell im Laufen ist. Am Beginn meines Rundbriefes möchte ich meine große Dankbarkeit für Eure vielfältige Unterstützung zum Ausdruck bringen. Ohne Eure Hilfe könnte ich in der Pastoral bei weitem nicht so viel bewirken. Ich sage auch vor allem im Namen all jener dank, denen Eure materielle Unterstützung zu Gute gekommen ist. Eure Begleitung hat mein Überleben als Priester unter den meist schwierigen Arbeits- und Lebensbedingungen gesichert.

Wie ich bereits in meinem letzten Rundbrief schrieb, hat meine Ernennung zum Leiter des Oltepesi Kulturinstituts einige herausfordernde Veränderungen in mein Leben gebracht. Mein Lebens- und Arbeitsablauf war bisher geprägt vom Alltag in einer Pfarre, von den Aufgaben eines Priesters in einer Gemeinde. Nun ist mein priesterliches und alltägliches Leben geprägt von der Leitung eines Instituts, einer Organisation, die nach effektiven Wegen sucht, um ihre Ziele umzusetzen. Das heiße und beständig trockene Klima mit den entsprechend rauen Lebensbedingungen an diesem Ort sind genau das Gegenteil von den klimatischen Bedingungen und den landschaftlichen Gegebenheiten meiner früheren Arbeitsstätte der Missionsstation Ololkirikirai in den Mau Highlands. In dieser Hinsicht muss ich sagen, dass das Leben nicht unbedingt einfacher geworden ist.

In den letzten eineinhalb Jahren litten die Menschen in Oltepesi unter einer langanhaltenden Trockenperiode. Die Dürre hat die Menschen gezwungen mit ihren Viehherden wegzuziehen, um grünes Gras zu suchen, damit Menschen und Tiere überleben konnten. Bis auf alte Menschen und Schulkinder haben sich die meisten auf den Weg gemacht, um Grünland und Wasser zu suchen. Viele Orte und Plätze in der Umgebung sind daher verlassen und menschenleer. Hunderte von Kühen sind verendet. Es gab daher auch keinen Tropfen Milch mehr – dieses Grundnahrungsmittel der Maasai fehlte. Kinder und alte Menschen waren die ersten Opfer dieser schwierigen Situation. Die Regierung stellte Lebensmittel für die vom Verhungern bedrohten Menschen zur Verfügung. Aber wir alle wissen, dass diese Regierungsmaßnahme keine langfristige Hilfe war.

Nun möchte ich die Hauptziele des Instituts vorstellen, das ich nun leite. Die Hauptaufgabe des Oltepesi Kulturinstituts (OCI) ist die Weitergabe (Lehre) der Kultur und der Sprache des Stammes der Maasai. Es ist eine Bildungseinrichtung der Diözese Ngong, die sich zum Ziel gesetzt hat, Materialien zur Vermittlung der Kultur der Maasai auszuarbeiten und bereitzustellen. Das OCI möchte dazu beitragen, dass die Kultur der Maasai und die Kultur anderer Stämme in einen konstruktiven und friedenbringenden Dialog treten (können). Es ist unser Wunsch, dass sich das OCI zu einer vollen akademischen Institution entwickelt, die den ansässigen Menschen den Reichtum ihrer Traditionen bewusst macht und diesen Kulturschatz, in Zusammenarbeit mit den hier beheimateten Menschen, zu bewahren versucht.

Die modernen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts wie Globalisierung, neue Informations- und Kommunikationstechnologien sind Faktoren, die auch das Leben junger Menschen in unseren afrikanischen Breiten durchdringen. Jugendliche lassen sich oft unkritisch auf neue Strömungen ein. Diese neuen Entwicklungen bringen teilweise auch viele negative Aspekte mit sich, sie bedrohen gute Elemente, wie „die Werte“ unserer traditionellen afrikanischen Kultur. Diese jahrhundertealten, afrikanischen Werte sollten durch das Eindringen neuer Kulturen nicht einfach ausgehöhlt und unterspült werden. Ich denke, die Aufgabe des OCI besteht darin, einen Dialog zwischen möglichweise gegensätzlichen kulturellen Werten und Ansichten zu vermitteln.

Im Institut arbeiten wir als Team zusammen. Uns ist es wichtig, den ursprünglichen Hauptzweck des Instituts, den unsere Vorgänger im Blick hatten, nicht aus den Augen zu verlieren – nämlich die Evangelisation. Die Bibel ist die frohe Botschaft Gottes in geschriebener Form an sein Volk. Diese höchste Form der Weisheit Gottes wurde formal in bestimmten Kulturkreisen niedergeschrieben. Um Missverständnisse zu vermeiden, muss mit größter Sorgfalt bei der Übersetzung, Interpretation und Kommunikation biblischer Inhalte vorgegangen werden. Wie kann diese Weisheit Gottes nun adäquat weitergegeben werden? Lokale Kulturen haben viele positive Werte. Trotzdem ist es wichtig, genau zu prüfen, welche negativen Elemente in einer Kultur vorkommen – die Weisheit Gottes kann dabei eine Hilfe sein. Das ist damit gemeint, wenn es heißt „Jesus Christus wurde ganz Mensch aber ohne Sünde“, z. B. tauchte er voll in das menschliche Leben und die menschliche Kultur ein, durch sein Leben, sein Lehren und Handeln gab er ein Beispiel, wie eine menschliche Kultur von negativen Aspekten/Werten gereinigt werden kann. Die gute Nachricht der Bibel ist ein wesentlicher Beitrag und wirkt zugleich wie ein Besen im Prozess des Dialogs und der Reinigung der menschlichen Werte. Das Institut möchte diesen Prozess unterstützen.

Die kleine aber gute Bibliothek des Instituts mit einer Vielfalt an Büchern über Ethnologie, Geschichte, Geographie etc. bietet eine angenehme Atmosphäre zum Lesen und Studieren. In der Umgebung des Instituts leben diese vier Gruppen der Maasai: die Ilkaputiei, die Ilmatapato, die Ilkisonko und die Ilkangere. Die Erfahrungen mit diesen Maasaigruppen sind eine große Bereicherung, um ihre Kultur tiefer kennen zu lernen. Das OCI ist ein lernendes Institut, ein Ort, an welchem Theorien auf die Praxis ausgerichtet werden. Wir beschäftigen uns mit Themen wie „Konflikte und Resolutionen“, die zwischen den Stämmen auftauchen.

Wir bemühen uns sehr, Studierende an das Institut zu holen. Doch leider gibt es wenige Studenten und Priester, die an dieser Form des missionarischen Apostolats interessiert sind. Ich persönlich bin zutiefst davon überzeugt, dass diese Form der beste Weg ist, um den Maasai oder anderen ethnischen Gruppen das Evangelium zu bringen. Mit großem Einsatz bemühen wir uns, den Zweck des Instituts zu erfüllen. Unterschiedliche Gruppen (Schwesterngemeinschaften, Katholische Männerbewegung, Katholische Frauenbewegung, Katholische Jugend, Katechisten, Lehrer etc.) aus der Diözese sollen ebenfalls mit unserem Institut vertraut gemacht werden. Wir laden zu Gesprächen, Diskussionen und Seminaren ein.

Außerdem haben wir auch literarisch-liturgische Aufgaben zu erfüllen. Bücher wie „Ena Ninye Enkirukoto Ang“, ein einfacher Katechismus in der Sprache Maa und „Mateserem Enkai“, ein katholisches Gesangsbuch in Maa, welches schon lange Zeit vergriffen ist und von uns jetzt überarbeitet und für den Nachdruck vorbereitet wird, werden von uns ausgearbeitet bzw. editiert. Ein weiteres wichtiges Projekt ist das „Empolosare e Misa“, ein Messbuch in Maa. Unsere momentane Aufgabe besteht darin, diese Texte, die schon – teilweise für einen längeren Zeitraum – in Verwendung waren, zu überarbeiten, teilweise auch neu zu verfassen, um sie dann gut formuliert und editiert für den „Ad experimentum“ – Gebrauch bereit zu stellen. Dies braucht sicherlich längere Zeit. Im Prozess des Editierens versuchen wir offensichtliche Fehler und die Übersetzung zu verbessern, das Layout gut zu gestalten etc. Dies ist unser Ziel. Wir werden sehen, ob es umsetzbar ist. Die fehlenden finanziellen Mittel sind momentan das größte Hindernis.

Eine der Hauptursachen für das finanzielle Handicap ist die geringe Anzahl von Studenten aus dem eigenen Land, aber auch aus dem Ausland. Die Hauptfrage der ansässigen Menschen besteht darin, wie man sein tägliches Brot mit einem Studium der Kultur und der ethnischen Gruppen verdienen kann. Die Antwort ist einfach: Das tägliche Brot lässt sich in unseren Breiten nicht mit dem Studium der Kulturen und ethnischen Gruppen verdienen. Die wenigen ausländischen Studenten sind in letzterer Zeit auch ausgeblieben, die terroristischen Attacken in Kenia schrecken Menschen aus dem Ausland ab. Diese Faktoren machen das finanzielle Überleben des Instituts sehr schwierig.

Mein Vorgänger Fr. Karl Oberprantacher MHM hat uns nicht alleine gelassen. Fr. Karl hat sich sehr bemüht, so dass wir nun zwei eingerichtete Schlafsäle für 40 Personen haben. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.

Mein Engagement, die Umwelt zu hegen und zu pflegen, hat nicht abgenommen. Das Pflanzen von Setzlingen, Bäumen, Gemüse und Blumen habe ich fortgesetzt, das Institut hat auch eigene Bienenstöcke. Das Gelände auf dem Institut wird immer grüner, trotz der großen Trockenheit.

Wie sichern wir wirtschaftlich unsere Existenz? Um finanziell zu überleben, möchten wir mit kleinen Projekten zur Einkommensgenerierung beginnen. Einmal im Jahr können wir Gras schneiden, um Heu zu haben und dieses in Zeiten der Trockenheit zu verkaufen. Das war der Grund, warum wir mit der Errichtung eines Heustadels begonnen haben. Dieser Bauprozess ist aber noch nicht vollendet. Das zweite Kleinprojekt zum finanziellen Überleben besteht im Halten von Hühnern. Wir haben eine Hühnerrasse gefunden, die vor allem in unserem warmen und trockenen Klima überlebt. Wir begannen mit zehn Stück, nun haben wir bereits 45 Hühner. Das ist eine großartige Zunahme, was aber auch bedeutet, dass wir einen größeren Hühnerstall brauchen. Natürlich verwenden wir einige Eier für den Eigenbedarf, aber mehrheitlich verkaufen wir die Eier an Menschen aus der Umgebung und zusätzlich bieten wir auch Hühnerfleisch zum Verkauf an. Mit diesem Projekt können wir natürliche, aus der lokalen Umgebung stammende Lebensmittel für uns und andere produzieren.

In unserer Gegend gibt es viele Bienenschwärme. Es ist daher sehr einfach, Honig zu ernten und daraus zusätzlich Einkommen zu gewinnen. Ein guter Freund von mir, der ein großer Naturliebhaber ist, hat mich ermutigt, mit der Bienenzucht zu beginnen. Er hat dem Institut 12 Bienenstöcke zur Verfügung gestellt, so dass wir mit der Honiggewinnung beginnen können. Die erste Honigernte werden wir noch in diesem Jahr einfahren.

Wir leben in einem sehr trockenen Halbwüstengebiet. Hier ist es kaum möglich, Gemüse und Obst anzubauen. Wir haben sehr hart daran gearbeitet, einen kleinen Gemüsegarten anzulegen. Er soll uns mit Gemüse für den eigenen Bedarf versorgen und dazu beitragen, dass wir keine mehr zukaufen müssen, sondern unsere eigene (aus dem Garten) haben.

Dieses Jahr ist ein gesegnetes Jahr für mich. Wie ich schon eingangs erwähnte, war der Transfer von der Pfarre Ololkirikirai ins Oltepesi Institut eine große Herausforderung. Die Umgebung des OCI ist sehr unterschiedlich von meinem gewohnten Umfeld in Ololkirikirai, wo ich über zehn Jahre wohnte und arbeitete. Das raue Klima, die Trockenheit, die Mosquitos und Giftschlangen sowie die fehlenden Transportmittel waren der größte Kontrast zu meinem früheren Leben in der Pfarre. Eine riesig große Belastung waren die langen Fußwege unter der sengenden Sonne, um sonntags die kleinen christlichen Gemeinschaften für die Messfeier zu erreichen. Der neue Toyota Land Cruiser ist das großartigste Geschenk in meinem gegenwärtigen Leben. Ich möchte meine größte Wertschätzung und Dankbarkeit all jenen Freunden bekunden, die ihre Geldbörsen so weit geöffnet haben, dass ich nun ein gutes und zuverlässiges Fahrzeug in dieser harten Umgebung mein Eigen nennen darf. Das Auto ist eine große Erleichterung für mich! Vielen, vielen Dank den großartigen Unterstützern, ich denke an Euch in meinen Gebeten. Vergelt’s Gott!

Ich möchte wieder einmal betonen, dass ich in erster Linie Priester bin und daher mein Hauptanliegen die pastorale Arbeit und die Verkündigung der Frohen Botschaft ist. Mein Transfer zum Institut hat keinesfalls etwas an meiner persönlichen Berufung zum priesterlichen Dienst verändert. Ich wirke zurzeit in der Pfarre Mashuuru. Ich begleite nicht nur Christen in dieser Pfarre, sondern bringe mich auch in die Evangelisation jener Menschen ein, die um uns herum leben und arbeiten. Der Zugang zu den sehr traditionellen Maasai führt über ihre eigene Kultur. Ihre Sprache und Kultur zu kennen, ist das wichtigste Werkzeug in meiner Arbeit als Missionar, um den Ältesten und den Familien den christlichen Glauben bekannt zu machen. Die Maasai finden in unserem christlichen Leben und unseren Gottesdiensten viele Ähnlichkeiten, die sie offen machen für den Dialog mit uns und ein respektvolles Miteinander ermöglichen.

Die Evangelisation befindet sich in der Maasaigesellschaft erst ganz am Anfang. Wir haben nur einzelne Katholiken in den vier umliegenden Außenstationen der Mission Mashuuru. Ich stehe den Gläubigen sonn- und werktags für Messen und Gebete in ihren christlichen Gemeinschaften zur Verfügung. Jene Gemeinschaften, die ich begleite, sind: Oltepesi, nur wenige hundert Meter vom Institut entfernt; Engii (etwa 5 km von uns weg); Olmanie (7 km entfernt) und Edoinyo e Nkerr, das 15 km entfernt liegt.

Die größte Herausforderung für die Evangelisation ist das starke Festhalten der Maasai an ihrer Kultur und ihren traditionellen Praktiken. Ihrem Lebensstil und ihrer Stammesstruktur messen sie einen sehr hohen Wert bei: Dem Respekt vor ihren Ältesten, der Sorge um ihre Rinder und um das Weideland kommen die größte Bedeutung zu. Die lange Zeit der Trockenheit hat vor allem auch Ältere und Kinder schwer betroffen, sie litten sehr unter den Folgen der Dürre. Viele Menschen starben, Kühe und Eigentum gingen verloren. Ihre sozial-ökonomischen Strukturen werden zunehmend instabiler und schwächer.

Euer Richard Barabara Tarimo

 

 

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Die Schulpatenschaften für Ololkirikirai werden ab sofort über das folgende Konto abgewickelt:

Konto: Patenschaft Ololkirikirai
IBAN: AT83 2011 1826 7970 3400
BIC: GIABATWWXXX

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Frohes Fest

Ich sende herzliche Grüße nach Europa. Bei uns ist es noch immer sehr trocken, die Kühe sterben. Den neuen Heuschober, der allerdings noch nicht ganz fertig gebaut ist, brauchen wir in diesem Jahr gar nicht, da aufgrund der Trockenheit kein Gras wächst. Ich betreue, neben meiner Tätigkeit am Institut, vier Kirchen, was mir große Freude bereitet, aber auch anstrengend ist. In der Heiligen Nacht darf ich den Gottesdienst in der Hauptstation in Oltepesi feiern. Ich wünsche allen eine gnadenreiche Weihnachtszeit sowie ein gesegnetes Jahr 2015!

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Ostergruß

Ich wünsche gesegnete Ostern und viel Freude am Auferstandenen!

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Rundbrief

Fr. Richard Barabara Tarimo

Oltepesi Cultural Institute

C/o Guadalupe Fathers

P. O. Box 15931

00509 Gallerias

NAIROBI

KENYA 

Email: barabena2002@yahoo.com 

Handy: +254 722 49 88 29 oder +254 736 11 86 79


Liebe Freundinnen und Freunde!

Zuerst möchte ich mich bei euch ganz herzlich für meine schöne Zeit, die ich im letzten Sommer 2013 bei euch in Europa verbringen durfte, bedanken. Diese Wochen haben mir gut getan, weil ich mich körperlich und seelisch erholen konnte. Obwohl ich den Großteil meiner Zeit als Urlaubsvertretung in der Basilika Prüm in der Diözese Trier in Deutschland verbrachte, konnte ich trotzdem verschiedene Freunde in Wien und Umgebung treffen. Die Begegnungen und Gespräche mit euch habe ich genossen, sie haben meinen sommerlichen Aufenthalt sehr erholsam gemacht.

Wie ich schon in meinem letzten Brief erwähnte, hat mich mein Bischof gebeten, die Leitung des Oltepesi Kulturinstitutes zu übernehmen. Dies ist in der Zwischenzeit passiert. Am 10. November 2013 packte ich die ersten Bücher und brachte sie nach Oltepesi. Der Abschied von der Pfarre Ololkirikirai fiel mir sehr schwer. Zehn Jahre durfte ich dort als Pfarrer wirken. Mit weinenden Augen ging ich weg, viele Pfarrangehörige vermisse ich. Aber auf der anderen Seite blicke ich meiner neuen Aufgabe mit großer Hoffnung entgegen. Es geht für mich darum, neue Wege des Maasaiapostolats zu finden und durch diese für mich neue und ganz andere Tätigkeit v. a. auch persönlich dazuzulernen. Ich freue mich, dass ich meine pastoralen Anstrengungen weiterhin der ethnischen Gruppe der Maasai widmen darf, bei denen ich immer wieder eine neue Heimat finde und mich zu Hause fühlen darf. Mein Bischof meinte, dass ich Ololkirikirai verlassen soll, um mich in diesem Institut mit der Pflege und Weitergabe der Kultur der Maasai zu beschäftigen. Persönlich war mir die Inkulturation der Botschaft Christi in diese spezielle Stammeskultur schon immer ein besonderes Anliegen, nun darf ich dieses Anliegen auf eine besondere Weise in meinen Beruf integrieren.

Im Oltepesi Cultural Institute gibt es ein dreiköpfiges Team, das zusammenarbeitet: Mr. Murero Paul, Dr. Hans Stoks und mich. Mr. Murero ist ein Maasai, er ist ein an der Universität ausgebildeter Lehrer und Dr. Hans ist ein Ethnologe aus Holland, dessen Arbeitsschwerpunkt auf der Erforschung von Sprachen liegt. Wir alle haben langjährige Erfahrungen mit den Maasai, mit ihrem Leben und ihrer Kultur gemacht. Wir verstehen uns sehr gut, einer schönen und erfolgreichen Zusammenarbeit steht nichts im Wege.

Die erste Missionare in der Diözese  Ngong  kamen von der „Mill Hill Missionary Society”. Ihr wurde bereits am 20. Oktober 1959 das damalige Maasailand als Apostolische Präfektur von Rom anvertraut. Unter den ersten Mill Hill Missionaren waren Priester und ein Bruder: Hans Van Pinxteren, James Cronin, Tony Herrnegger, Frans Mol, Colin Davies und Bruder Hilary Rizzi. Später hat Rom Colin Davies als Bischof von Ngong ernannt, er wurde am 27. Februar 1977 geweiht. Fr. Frans Mol aus Holland hat sein ganzes Leben als Geistlicher, Schriftsteller und Forscher in den Bomas (Kraals) und Manyattas (festliche Hütten) der Maasai verbracht. Mol meinte, dass seine Aufgabe als Missionar darin bestand, die Frohbotschaft zu den Maasai in Kenia und Tansania zubringen. Er hat einen passenden Weg gefunden: Um das Wort Gottes in der Kultur der Maasai zu inkarnieren, fand er es unbedingt notwendig, die Sprache und Kultur dieser Menschen zu lernen. Die ethnische Gruppe der Maasai in Kenia erstreckt sich über zwei Bundesländer (Narok und Kajiado).

Sie sind derart stolz auf ihre eigene Kultur, dass sie bisher der Botschaft Christi weit entfernt blieben, um ihre kulturellen Werte zu bewahren. Wir möchten die Maasai ermutigen, ihre Türen für das Christentum zu öffnen und sich von der Botschaft Jesu zusätzlich beschenken zu lassen.

Frans Mol et al. haben mit einem  großen „Ja-Wort“ des Bischofs mit einem speziellen Apostolat für die Maasai begonnen. Dieses apostolische Engagement begann, als sich immer mehr herausstellte, dass den Maasai von Kirchenseite her bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Zur Unterstützung dieses Apostolats wurde 1978 in der Diözese ein spezielles Zentrum in Lemek (Bezirk Narok) eingerichtet, das Maasai Zentrum. Das Apostolat unter den Maasai florierte, doch unglücklicherweise ging das Engagement zurück, da manche Mitglieder versetzt wurden oder starben.

1980 begann Rev. Fr. Frans Mol, pastoral Arbeitende und Ausgebürgerte in der Sprache Maa zu unterrichten und Materialien in der Sprache der Maasai für die Diözese Ngong und darüber hinaus zu entwickeln. Die Diözese wertete das Maasai Zentrum auf, das neue Institut wurde „Oltepesi Kulturinstitut“ genannt. Der Name des Instituts wurde von der Schirmakazie abgeleitet, die auch unter dem wissenschaftlichen Namen „Senegalia abyssinica“ bekannt ist. Das Institut soll allen Kulturen Schatten geben. Das Betätigungsfeld und der Auftrag des Instituts wurden erweitert, es arbeitet nun nicht nur für die Maasai sondern für alle Stämme.

Menschen sind unterschiedlich und das ist gut so. Das Zusammenkommen der verschiedenen Kulturen kann friedlich verlaufen. Oft aber sind Unterschiede auch Auslöser von Missverständnissen, Auseinandersetzungen und Krieg. Das OCI versucht durch spezielle Studien, Kurse und Seminare zum Thema „Kultur/Interkulturalität“, ethnische Konfliktpotentiale zu entschärfen. Menschen aus verschiedenen Stämmen sollen einander kennen lernen und das Gute in der Kultur des anderen entdecken.

Das Institut bietet Sprachkurse für Maa und Kalenjin an und erarbeitet Übersetzungen von anderen Sprachen in Maa und von Maa in andere Sprachen. Für Lehrer/innen an Schulen werden Sprachkurse angeboten, damit die Maasaikinder ihre Muttersprache besser erlernen können; Muttersprachewörterbücher werden ausgearbeitet; außerdem gibt es noch gemeinsame Alphabetisierungskurse für erwachsene Maasai und Nichtmaasai. Universitätsstudent/innen und Interessierte können im Institut verschiedene Landes- und Stammeskulturen kennen lernen und Interkulturalität auf eine besondere Weise erfahren und sich über ihre eigenen Kulturwerte austauschen.

Bei uns gibt es eine sehr reichhaltige Bibliothek, die mit vielen historisch interessanten Bücher und Skripten über die Maasai und die kulturellen Strömungen anderer afrikanischer Völkern beeindruckt. 

Natürlich bin ich noch ein Geistlicher, dessen besonderes Interesse in der Pastoralarbeit liegt. Mein Herzensanliegen, die Seelsorge an den Menschen in der Umgebung hat nach wie vor bei mir den Vorrang. Auch für den Umweltschutz möchte ich mich weiterhin einsetzen. Mein neues Arbeitsumfeld liegt in einer Halbwüste, viele Akazien (Iltepes Bäume) wurden abgeholzt. Mit Seminaren und Vorträgen möchte ich die Menschen über die wichtige Bedeutung der Bäume für das Klima und den Boden informieren und zum Wiederaufforsten motivieren. Seminare über Interkulturalität, Glaube und Kirche möchte ich anbieten sowie Projekte zur Friedenssicherung zwischen den Stämmen initiieren.

Das Oltepesi Cultural Institut liegt südöstlich von Nairobi, im tiefen Maasailand, in der Nähe eines der ältesten Nationaltierparks, dem Amboseli, in Kenia. Von der Stadt Kajiado liegt das Institut etwa 70 km entfernt. Man muss zuerst bis zu dem kleinen Dorf Mashuuru und von dort weitere 10 km, damit man das Ziel erreicht. Statt von Kajiado könnte man auch via Mombasa Road anreisen und bei Sultan Hamud auf der rechten Seite abbiegen. Ab Sultan Hamud an der Mombasa Road sind es noch ca. 45 km bis Oltepesi.  

Die Umgebung vom OCI ist wunderbar! Ein flaches, weites Land, in dem man viele große „Iltepes“, d.h. Senegalia Abyssinica Bäume sieht, die wild wachsen. In freier Wildbahn tummeln sich auch manche Tiere wie Giraffen, Strauße, Antilopen. Ab und zu gehen auch Löwen und Elefanten vorbei. Oltepesi ist aber kein zweites Ololkirikirai, wo es sehr kalt, regnerisch und frierend ist, sondern umgekehrt – Oltepesi ist ganz trocken, heiß, mit wenig Wasser. Natürlich gibt es bei diesem Klima zahlreiche Moskitos, Schlangen und alle Typen von Echsen. Wir haben kein Spital im Ort, das nächste befindet sich in Kajiado oder Sultan Hamud; aber es gibt in Mashuuru eine ambulante Krankenstation (10 km entfernt), in der man gut behandelt werden kann.

Leider ist das Funknetz hier ein großes Problem. Ich bin von der Telekommunikation fast ausgeschlossen. Das Netz bietet sowohl für das Handy als auch für das Internet wenig bis keinen Empfang.

Die Transportmöglichkeiten sind in dieser Umgebung sehr, sehr eingeschränkt. Man sieht keine Autos. Wenn man irgendwohin fahren will, muss ein Bus benützt werden, der werktags nur einmal nach Kajiado oder Sultan Hamud fährt. Die Fahrgäste müssen um 5 Uhr früh bereit sein, um mit dem Bus fahren zu können. Obwohl Mashuuru und Oltepesi in der Halbwüste liegen, kann es ab und zu regnen. Bei Regen kommt es leicht zu Überschwemmungen, so dass der Ort von der Umwelt abgeschnitten ist und die Menschen eingeschlossen sind.

Bis jetzt haben weder ich noch das Institut ein Auto. Mein geliebter, starker und schöner Landkruizer Pick Up blieb bei meinem Mitbruder in Ololkirikirai. Ich weiß noch nicht, wie sich mein Apostolat in der Mission Mashuuru, dieich seelsorglich betreue, so ganz ohne Auto gestalten wird. Die Außenstationen der Mission (ca. 12 bis 15 km entfernt) kann ich momentan nur zu Fuß besuchen. Bei diesen langen Märschen merke ich, dass ich nicht jünger werde – mein Rücken, meine Beine und Hände machen sich bemerkbar; eigentlich bräuchte ich ein Fahrzeug.

Nun möchte ich mich bei euch allen für eure vielfältige Unterstützung in meinem Maasai-Apostolat bedanken, dem ich mich nun schon über 26 Jahre widme. Viele Früchte, die aus meinem pastoralen Einsatz gewachsen sind, waren nur durch die spirituelle, materielle, finanzielle und mentale Hilfe von euch möglich. Vergelt’s Gott!

Euer dankbarer Barabara

 

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Rundbrief

Liebe Freunde und Freundinnen!

Herzliche Grüße aus der Mission Ololkirikirai! Spät aber doch passiert es, dass ich ein Nachrichtschreiben verfassen kann, das euch über unsere Pfarre informiert. Es ist auch nicht ohne Grund, warum ich euch nicht schon früher schreiben konnte: Mein Mitbruder Gilbert Sepaiyan, der als Kaplan in Ololkirikirai tätig ist, besucht seit Jänner dieses Jahres einen Maasai-Sprachkurs. Der Kurs wird erst Ende Mai 2012 enden, dann kehrt Fr. Gilbert in die Pfarrei zurück. Danach kann ich sicher wieder eine gewisse Erleichterung in der pastoralen Arbeit erfahren. Father Sepaiyan stand vor der Frage, wie er mit anderen zusammenleben kann, wenn er ihre Sprache nicht kann. Also entschloss er sich, einen mehrmonatigen Sprachkurs zu absolvieren, so hat er für die Verkündigung unter den Maasai sicher ein gutes Handwerkszeug dazugewonnen.

Mir geht es im Allgemeinen gut und ich bin sehr froh über das Wachstum der Pfarre Ololkirikirai. Wie ich schon früher erwähnt habe, gibt es in der Pfarre nun schon 27 Stationen. Nicht nur die Zahl der Gläubigen ist gestiegen, sondern auch die Qualität des Unterwegsseins im Glauben hat nach meinen Wahrnehmungen zugenommen. Das Evangelium wurde tiefer von den Leuten aufgenommen und als Konsequenz daraus sind die Menschen viel mehr für andere da, Nächstenliebe ist erfahrbarer geworden. In manchen der Hauptstationen ist auch die Anzahl der kleinen Stationen gestiegen. Nkokolani ist beispielsweise eine der größten Stationen. Dort haben sich drei weitere kleine Stationen herausgebildet: St. John, St. Paul und Colin. Obwohl diese Gemeinden sehr klein sind, versucht dennoch jede einen eigenen Kirchenbau zu errichten, da die Kirche in der Hauptstation bei den Gottesdiensten bei Weitem nicht allen Mitfeiernden Platz bietet.

Die Straßenverhältnisse sind nicht besser geworden, besonders jetzt, wo es so viel geregnet hat. Manchmal sind die Straßen unpassierbar. Doch mit meinem fast neuem Pick-Up Landcruiser (er ist auch schon wieder beinahe vier Jahre alt) kann ich meist überall hinfahren.

Manche haben auf meinem Weblog schon gelesen, dass wir einen neuen Bischof haben. Rt. Rev. John Oballa Owaa wurde am 14. April 2012 geweiht. Wir haben uns sehr über die Ernennung des neuen Bischofs gefreut, da der Bischofssitz in Ngong schon 2 ½ Jahre vakant war. Den neuen Bischof kenne ich aus meiner Zeit im Priesterseminar (St. Thomas Aquinas Seminary, Jahrgang 1983 bis 1986). Ich habe ihn in diesen Jahren gut kennen und sehr schätzen gelernt. Er schaut aus wie damals, seinen guten Charakter hat er bewahrt. Ich glaube, wir haben einen fähigen Bischof als Hirten für die Maasai bekommen. Ein spannender Moment war der Empfang des designierten Bischofs an der Grenze zwischen den Diözesen Ngong und Kericho am 12. April. In seinen erst wenigen Wochen als Bischof hat er bereits vier Pfarren der Diözese besucht. Eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, wie groß und schwer erreichbar unsere Pfarren sind. Ich empfinde unseren neuen Bischof als einen besonderen Segen Gottes für unsere Diözese und bin dankbar für unseren neuen Hirten.

Meine zentrale Aufgabe als Priester ist die Pastoral, dazu gehört unter anderem die Ausbildung und Begleitung der Katechist/innen. Seit ich die Pfarre übernommen habe, ist die Zahl der Katechist/innen von 15 auf 72 gewachsen. Manche haben diesen Dienst wieder verlassen, andere sind dazugekommen – trotz der Vervielfachung dieser Mitarbeiter/innen besteht noch weiterer Bedarf für die pastoralen Aufgaben in der Pfarre. Nachdem auch die Basisgemeinden ständig mehr werden, sind eigentlich noch mehr Katechist/innen notwendig. Idealerweise sollte jede der momentan 120 Basisgemeinden eine/n eigene/n Katechist/in haben. Jede einzelne Gruppe sollte jemanden aus ihrer Runde für diese Aufgabe ernennen, der/die dann am pfarrlichen Katechist/innen-Ausbildungskurs teilnimmt. Im April dieses Jahres haben wir das erste Semester des dritten Kursjahres der Katechistenausbildung abgeschlossen. Im Jahr 2010 haben 21 Teilnehmer/innen mit diesem Kurs begonnen, 18 Personen konnten ihn positiv abschließen. 2011 haben 20 Personen mit der Ausbildung gestartet und 19 haben diese auch abgeschlossen. In diesem Jahr sind 25 Personen im Kurs, der meiner Einschätzung nach der bisher beste von allen ist. Meine Hoffnung, dass alle den Kurs gut beenden können, ist sehr groß. Die Verleihung der Zeugnisse bedeutet aber für die meisten nicht das Ende ihrer theologischen Ausbildung. Immer wieder können manche von ihnen weitere Bildungsangebote auf Dekanats-, Diözesan- oder Nationalebene belegen.

Die Katechist/innen bekommen kein Gehalt, sie arbeiten ehrenamtlich. Wir versuchen für sie ein nachhaltiges Projekt zu initiieren, mit dem sie sich ein kleines Einkommen erwirtschaften können. Die Schafe waren eine wirklich großartige Unterstützung. Nun versuchen wir zusätzlich ein Gemeinschaftsprojekt zu starten, das die (Über-)Lebenssituation der Katechist/innen weiter absichern soll. Unser Ziel wäre es, dass sich auch die Familien der Katechist/innen mit ihrer Arbeitskraft beteiligen und dann auch die Erträge genießen können.

Ein Kernanliegen bei der Ausbildung von Katechisten ist die bessere Koordination der Basisgemeinden mit der Gesamtpfarre, vor allem was die Stärkung des Glaubens betrifft. Vor einigen Jahren haben wir mit dem Aufbau eines tragfähigen Katechistennetzes begonnen, das nun schöne Früchte hervorgebracht hat. Wir sind stolz auf unsere T.O.T. (Trainers of Trainers). Es gelingt uns recht gut, unsere lokalen (Human-)Ressourcen bestmöglich zu nützen.

Sicher können sich noch viele an die Brandkatastrophe vom September des Vorjahres erinnern. Ich bin im Namen aller Betroffenen Gott und euch, zahlreichen Wohltätern im Herzen sehr dankbar. Bis heute haben wir fast 10.000 € für den Wiederaufbau nach der Brandkatastrophe bekommen. Die Feuersbrunst hat im Dorf einen Schaden von mehreren Millionen kenianischer Schillinge angerichtet. Vieles konnte mit der Unterstützung aus Europa wiedererrichtet werden. Der größte Teil der Hilfe kam von der Kirche und den Familien. Die Regierung und andere Organisationen haben nur wenig beigetragen. Aber mit dem oben genannten Spendengeld und unserer moralischen Unterstützung ist das Dorf fast wieder komplett aufgebaut. Es schaut halbwegs schön aus und einige Geschäfte haben wieder eröffnet. Die Verteilung der Hilfsgelder war eine besondere Herausforderung, denn natürlich wollten alle möglichst viel Geld. Wir haben zuerst die notwendigsten Dinge für das tägliche Leben finanziert: Nahrungsmittel, Decken, dann Betten und Bettwäsche, Kleider und zum Schluss wurden die Gebäude gebaut.

Alle bisherigen Projekte setzen sich weiter fort: die Dispensaries (Krankenstationen), das Ambulanzauto, das Solarsystem, der Wassertank, die Biogasanlage, der Garten, das Aufforstungsprojekt, der Kindergarten, die Schule et. al.

In verschiedenen Stationen versuchen wir, mit der Hilfe der jeweiligen Mitglieder der Station, ihre Kirche aufzubauen. Sie sind nur Konstruktionen aus Holz und Dachblechen.

Unser tägliches Programm ist sehr dicht: Eucharistiefeiern in den Basisgemeinden und Kirchen; Seminare/Workshops und Kurse, Exerzitien,…

Letztes Jahr habe ich einen von meinen jüngeren Brüdern verloren. Sein irdisches Leben ging im Oktober 2011 zu Ende, er hat zwei Kinder hinterlassen.

Liebe Freund/innen! Ich empfinde die Freundschaft zu euch als großen Segen. Unsere Verbundenheit gibt mir viel Energie und Freude für meinen Dienst. Sehr dankbar bin ich auch für die vielfältige Unterstützung, die ihr mir zukommen lasst. Heuer darf ich beispielsweise wieder nach Österreich kommen, das Flugticket wurde mir abermals von einem guten Freund zur Verfügung gestellt. Wenn mit dem Visum alles gut geht, so kann ich von 15. Juni bis 30. Juli in Europa sein. Ich freue mich schon auf das Wiedersehen meiner Freunde und Wohltäter in Österreich und anderen europäischen Ländern und auf erholsame Stunden, nach dem anstrengenden Arbeitsjahr in der Pfarre.

Am 5. Dezember begehe ich mein silbernes Priesterjubiläum. Ich bin sehr dankbar, dass mir Gott die Kraft und Ausdauer für diesen Dienst gegeben hat. Voll Freude darf ich auf die Höhen und Tiefen meiner priesterlichen Tätigkeit zurückblicken und dankbar um Gottes Segen für mein weiteres Wirken erbitten. Dazu, liebe Freunde, brauche ich auch eure Gebetsunterstützung.

In Liebe und Dankbarkeit

euer Barabara

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Ostern

 

 

 

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest!

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