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Archive for Januar 2008

weiterhin kritische Lage

In Ololkirikirai ist es weiterhin ruhig, obwohl es in weiten Teilen Kenias immer wieder zu gewalttätigen Zwischenfällen und Demonstrationen kommt. Nach erneuten Zusammenstößen verfeindeter Volksgruppen haben die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre über die nicht weit von Ololkirikirai gelegene Stadt Nakuru verhängt. Auch im benachbarten Narok übernachten zahlreiche Menschen aus Angst vor Brandstiftungen und Überfällen auf den Straßen. Die Schulen in Narok sind weiterhin geschlossen, die Preise für Benzin und Lebensmittel sind auf einem Rekordstand. Barabara erzählte, dass er ein behindertes Mädchen ins Bezirkskrankenhaus brachte. Es konnte jedoch nicht behandelt werden, da die Ärzte aus Furcht vor Gewalttaten momentan nicht arbeiten.
Barabara bittet weiter um Unterstützung im Gebet, damit bald Friede in Kenia einkehre.

I. W.

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Post für Barabara

Eveline Rehak wird am 1. Februar nach Kenia fliegen, um dort für ein Monat bei Barabara in Ololkirikirai mitzuarbeiten. Wer Briefe mitgeben möchte, kann diese bis 27. Jänner entweder in der Marienpfarre (1170 Wien) oder im Pfarramt Maria Rast (3001 Mauerbach) abgeben oder sie direkt an Fr. Rehak senden (Heinrich-Pichler-Gasse 2/12, 2700 Wr. Neustadt; e.rehak@vkkj.at). Sie ist gerne breit, die Post persönlich zu überbringen.

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Stammesälteste tagten

Die Lage in Ololkirikirai ist momentan etwas ruhiger. Am Sonntag setzten sich die Stammesältesten zusammen, um über die angespannte Situation zu beraten. Die Ältesten haben sich dabei für ein friedliches Miteinander ausgesprochen. In der Hauptstation selbst ist die Atmosphäre nun wieder etwas entspannter. Auch in den Außenstation scheint es momentan zu keinen gewaltsamen Zwischenfällen zu kommen. Barabara hat in seinen Sonntagspredigten zu Toleranz und Frieden aufgerufen und sich gegen Stammesrivalitäten ausgeprochen. Bei seiner Fahrt durch manche Stationen ist ihm aber aufgefallen, dass im angrenzenden Nachbarbezirk Rauchwolken aufsteigen und es dort noch immer zu Auseinandersetzungen kommt. Auch in der Bezirkshauptstadt Narok ist die Situation noch kritisch, obwohl die Geschäfte schon wieder geöffnet haben. Heute bricht Barabara nach Nairobi auf, er ist gespannt, wie die Situation in der Hauptstadt ist.

I. W.

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angespannte Situation

Barabara berichtet, dass auch in Ololkirikirai die Situation nach den Wahlen vom 27. Dezember sehr angespannt ist. Tagsüber herrscht gespenstische Leere auf den Straßen, die Geschäfte sind geschlossen und die Nahrungsmittel werden schon knapp. Nach Einbruch der Dunkelheit kommt es immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen. So wurde in den letzten Nächten in Ololkirikirai ein Mann getötet und das Haus einer Familie niedergebrannt. Die obdachlos gewordene Familie lebt nun vorübergehend im Pfarrhof. In der benachbarten Bezirkshauptstadt Narok wurden ebenfalls Häuser niedergerannt und der Markt angezündet. Die Tankstellen sind geschlossen, da es keinen Benzin mehr gibt und auch die Kommunikation via Handy ist nicht mehr möglich, da keine Wertkarten mehr verkauft werden (Barabara kann daher weder Telefonate beantworten noch SMS versenden). Falls es nicht bald zu einer Entspannung der Lage kommt, könnten auch Übergriffe auf kirchliche Einrichtungen folgen. Barabara „leidet mit der Gesellschaft“ und bittet um Unterstützung im Gebet.

I. W.

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