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Gruß aus Oltepesi

Vorgestern hat es in Oltepesi geregnet, nun werden die Böden wieder grün. Barabara hofft, dass die aufgrund der Trockenheit weggezogenen Menschen wieder zurückkehren. Er ist in der Zwischenzeit mit Projekten zur Einkommensgenerierung beschäftigt. Die Anzahl der Hühner wurde von 20 auf über 50 Stück gesteigert, nun braucht er einen größeren Hühnerstall. Die Bauarbeiten am Heuschober gehen weiter, obwohl es wegen der Trockenheit momentan kein Heu gibt. Als Imker versucht sich Barabara ebenfalls, der Honig soll Einnahmen für den laufenden Betrieb den Instituts bringen. Im Kulturinstitut ist es zur Zeit sehr ruhig, die angekündigten Student/innen aus Amerika und Europa sind ausgeblieben. Durch die terroristischen Anschläge verzichten nicht nur Touristen auf eine Keniareise sondern auch Studierende.

Den heutigen Sonntagsgottesdienst feierte Barabara in einer Außenstation, die Liturgie war sehr lebendig gestaltet. In Anschluss daran wurde er von den Gläubigen zu einem einfachen Mittagessen eingeladen. Mit dem neuen Auto kann er nun mühelos verschiedene Gruppen und Gottesdienstgemeinden besuchen.

Silvestergruß

Barabara hat die Weihnachtsfeiertage gut verbracht. In vier Kirchen durfte er Gottesdienste feiern, am 27. 12. war dann noch ein Pfarrfest in Oltepesi, an dem er mit großer Freude teilnahm. Die Trockenheit dauert leider nach wie vor an, die Menschen und Tiere leiden sehr darunter.

Vor kurzem bekam er Besuch von einem Katechisten aus Ololkirikirai. Der Besucher kam mit Kartoffeln, Obst und sogar einem Schaf. Anscheinend hat es sich schon herumgesprochen, dass die Versorgung mit Lebensmitteln in Oltepesi nicht ganz gesichert ist.

Um Mitternacht steht bei Barabara eine Messfeier auf dem Programm, einige Gläubige haben ihn darum gebeten.

Er wünscht allen eine gute Silvesternacht und Gottes Segen für das Jahr 2015!

Frohes Fest

Ich sende herzliche Grüße nach Europa. Bei uns ist es noch immer sehr trocken, die Kühe sterben. Den neuen Heuschober, der allerdings noch nicht ganz fertig gebaut ist, brauchen wir in diesem Jahr gar nicht, da aufgrund der Trockenheit kein Gras wächst. Ich betreue, neben meiner Tätigkeit am Institut, vier Kirchen, was mir große Freude bereitet, aber auch anstrengend ist. In der Heiligen Nacht darf ich den Gottesdienst in der Hauptstation in Oltepesi feiern. Ich wünsche allen eine gnadenreiche Weihnachtszeit sowie ein gesegnetes Jahr 2015!

Trockenheit

Barabara berichtet, dass es in diesen Tagen in Oltepesi sehr trocken ist. Die Maasai haben sich mit ihren Viehherden auf die Suche nach Wasser und Gründland zum Weiden gemacht. Der Staub und die Wasserknappheit machen nicht nur den Menschen sondern auch den Tieren zu schaffen, die Situation ist angespannt. Nur die Mosquitos und die Schlagen fühlen sich momenten richtig wohl – so Barabara. Ihm geht es gut. Letzte Woche endete ein Kurs für die Katechisten die Pfarre Kajiado im Institut, die Seminartage sind sehr gut verlaufen.

Abschied

Meine Tage in Österreich geht nun bald zu Ende. Ich hatte wieder eine schöne Zeit in Europa und möchte mich für die freundliche Aufnahme, die herzlichen Begegnungen und die vielfältige Unterstützung bedanken.

Ich lade ganz herzlich nach Kenia ein, besucht mich in Oltepesi!

Bilder aus Oltepesi

Hier sind einige Eindrücke von Oltepesi:

Oltepesi

Oltepesi1

Urlaub in Österreich

Liebe Freunde!

Ich bin gut in Österreich angekommen und mache zurzeit eine Urlaubsvertretung in Ramsau/NÖ (Diözese St. Pölten). Alle, die mich in Ramsau besuchen möchten, sind herzlich willkommen. Am 15. August darf ich beim Pfarrfest in der Karthause Mauerbach sein, worauf ich mich schon sehr freue.

Mein Flug nach Kenia ist am 1. September, an diesem Tag geht es wieder zurück nach Afrika.

Liebe Grüße, euer Barabara